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// STADTGESCHICHTE
📜 Chronik Hohnstein
22 historische Einträge, chronologisch geordnet
1200er Jahre
1200
Die Burg Hohnstein entstand im Zuge der bäuerlichen Ostkolonisation um 1200 als Verwaltungszentrum einer Grundherrschaft mit zugehörigen Dörfern im Wassereinzugsgebiet der Polenz. Burg Hohnstein (Sächsische Schweiz)
1300er Jahre
1317
Urkundliche Erwähnungen des Namens erfolgten in Zusammenhang mit der weit eher erbauten Burg Hohnstein unter anderem 1317 als Hoinstein und 1333 als territorium Honsteinense.
1317
Die erste urkundliche Erwähnung Hohnstein erfolgte am 22. August 1317, als dort die Brüder Friedrich, Hermann u. Viecko v. Schönburg ein Schenkungsurkunde besiegelten. Burg Hohnstein (Sächsische Schweiz)
1400er Jahre
1444
Wahrscheinlich erhielt der unterhalb der Burg gelegene Ort 1444 das Stadtrecht.
1445
Die erste gesicherte urkundliche Nennung der Stadt selbst erfolgte 1445 als das statichen zcum Honsteyne sowie im stadichin under dem Honsteine.
1500er Jahre
1539
Im Zuge der 1539 im Herzogtum Sachsen-Wittenberg eingeführten Reformation wurde die Kirche evangelisch-lutherisch. Stadtkirche Hohnstein
1700er Jahre
1724
Die wiedererrichtete Stadtkirche entstand 1724–28 nach Plänen von George Bähr.
1724
Hohnstein wurde 1724 von einem verheerenden Stadtbrand heimgesucht.
1724
Am 22. September 1724 wurde das Gebäude durch einen Stadtbrand zerstört. Stadtkirche Hohnstein
1800er Jahre
1856
Im Jahre 1856 gehörte es zum Gerichtsamt Hohnstein und kam danach zur Amtshauptmannschaft Pirna, die 1939 in Landkreis Pirna umbenannt wurde. Heeselicht
1897
Um die wirtschaftliche und touristische Erschließung Hohnsteins zu verbessern, wurde 1897 die Schwarzbachbahn, eine Schmalspurbahn von Kohlmühle nach Hohnstein gebaut.
1900er Jahre
1909
Der Gleisanschluss des Rittergutes bei Hohnstein bestand von 1909 bis 1922. Das Gleis wurde für die Verladung landwirtschaftlicher Produkte genutzt. Schwarzbachbahn
1933
Die Burganlage der Stadt wurde 1933 als eines der frühen Konzentrationslager (KZ Hohnstein) in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus genutzt.
1933
Das Konzentrationslager Hohnstein (KZ Hohnstein) war ein frühes Konzentrationslager in Hohnstein in der Sächsischen Schweiz von März 1933 bis August 1934. Von 1939 bis 1940 wurde es als Offiziersgefängnis Oflag IV-A genutzt. KZ Hohnstein
1934
Nach der Entmachtung der SA im Zuge des angeblichen Röhmputsches übernahmen am 30. Juni 1934 Angehörige der SS unter Leitung des SS-Hauptsturmführers Karl Otto Koch die Bewachung. KZ Hohnstein
1939
Die kommunale Straße von Heeselicht durch das Tal des Goldflüsschens und der Polenz in Richtung Hohnstein war Teil des Großdeutschlandrings, einer 1939 eingeweihten Rennstrecke. Heeselicht
1940
Bis Ende 1940 wurden hier polnische, französische und niederländische Offiziere inhaftiert. KZ Hohnstein
1951
Lohsdorf liegt an der ehemaligen Schmalspurbahn Goßdorf-Kohlmühle–Hohnstein (auch Schwarzbachbahn), die im Mai 1951 eingestellt und direkt anschließend abgebaut wurde. Lohsdorf (Hohnstein)
1962
Von 1962 bis 1967 wurde im Zuge einer weiteren Renovierung die barocke Fassung freigelegt und rekonstruiert. Stadtkirche Hohnstein
2000er Jahre
2011
Zum Bahnhofsfest am 27. und 28. August 2011 konnte das erste Stück wieder aufgebaute Streckengleis in Richtung Hohnstein präsentiert werden. Schwarzbachbahn
2025
Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte die rechtsextreme AfD mit 57,4 Prozent in Hohnstein ihr deutschlandweit höchstes Ergebnis und wurde von der Wochenzeitung Die Zeit als „rechteste Gemeinde Deutschlands“ tituliert.
2025
Die Sanierung des ersten Bauabschnitt sollte Ende 2025 abgeschlossen werden. Burg Hohnstein (Sächsische Schweiz)
Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) — 22 historische Einträge, chronologisch sortiert · 14 davon aus anderen Artikeln, jeweils dort nachgewiesen
Chronik für Hohnstein: 22 Ereignisse aus 7 Wikipedia-Artikeln, zusammengestellt von mycityportal.de · Stand 13.10.2026 · Zusammenstellung © Ernst Gierer · Textinhalte Wikipedia (CC BY-SA 4.0)