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📜 Chronik Groitzsch, Stadt

Vollständige historische Zeitlinie — von den Anfängen bis heute

1000er Jahre
1070 Der Ort wurde 1070 in den „Pegauer Annalen“ erstmals erwähnt, als Udo II. von Stade, Markgraf der Nordmark, seinen hiesigen Besitz, der auch Leisnig und Teuchern umfasste, mit dem Eigengut des Grafen Wiprecht im Belsemgau (Altmark) tauschte.
1200er Jahre
1214 Diese erhielt im Jahr 1214 das Stadtrecht.
1294 Wahrscheinlich erfolgte die restlose Zerstörung der Burg in den Erbfolgekriegen 1294 oder 1296 durch Truppen Adolfs von Nassau beziehungsweise spätestens bei dem Durchzug der Truppen seines Nachfolgers König Albrecht I. 1306/07. Seit der Vereinigung der Grafschaft Groitzsch mit dem Geleitsamt Pegau gehörte Groitzsch ab 1460 bis 1856 zum kursächsischen bzw.
1900er Jahre
1909 Seit der 1909 erfolgten Eröffnung der Bahnstrecke Neukieritzsch–Pegau war der Bahnhof Groitzsch Eisenbahnknotenpunkt.
1994 Am 1. Januar 1994 wurde eine Verwaltungsgemeinschaft aus den vier Gemeinden Auligk, Audigast, Berndorf, Großstolpen gebildet, welche dann im Jahr 1996 eingemeindet wurden.
1997 Beide durch Groitzsch führenden Eisenbahnstrecken wurden u. a. durch Unterbrechung durch Braunkohletagebaue in den Jahren 1997 und 1998 stillgelegt, wodurch die Stadt heute nicht mehr per Bahn erreichbar ist.

Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) — 6 historische Einträge, chronologisch sortiert