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// STADTGESCHICHTE
📜 Chronik Bad Düben, Stadt
Vollständige historische Zeitlinie — von den Anfängen bis heute
900er Jahre
981
Erstmals wurde die Burg Düben im Jahr 981 unter dem slawischen Namen Dibni erwähnt.
1200er Jahre
1200
Um 1200 gründeten neben der Burg flämische Einwanderer die Gemeinde Neumark.
1400er Jahre
1450
Im Jahr 1450 wurde die Burg Düben in der Adelsfehde zwischen den Brüdern Friedrich und Wilhelm von Thüringen vollständig zerstört.
1478
Seit 1478 blieben Stadt und Burg Düben wieder dauerhaft in wettinischer Hand (inzwischen Kurfürsten von Sachsen). Diese hatten schon um 1400 das Amt Düben (ausdrücklich 1404) zur Verwaltung ihrer Rechte und Besitzungen errichtet.
1500er Jahre
1533
Der legendäre Rechtsstreit zwischen dem Pferdehändler Kohlhase und dem Schlossherren von Schnaditz Günter von Zaschnitz, den Heinrich von Kleist in seiner Erzählung Michael Kohlhaas aufgriff, wurde 1533 auf der Burg verhandelt.
1800er Jahre
1815
Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde Düben in das Königreich Preußen eingegliedert und Teil des Regierungsbezirks Merseburg der Provinz Sachsen (Kreis Bitterfeld).
1869
Im Jahre 1869 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.
1900er Jahre
1936
Am 1. April 1936 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Alaunwerk Schwemsal in die Stadt Düben eingegliedert.
1948
wurde der Stadt Düben der Titel Bad verliehen. Bad Düben wurde Garnisonsstadt mit zwei Kasernen. 1974 entstand die Unteroffizierschule VIII, später umstrukturiert in Militärtechnische Schule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Harry Kuhn, in der bis 1990 halbjährlich bis zu 2000 Soldaten auf Zeit, aber auch Berufssoldaten und Grundwehrdienstleistende ausgebildet wurden. Das Objekt wird teilweise von der Bundespolizei genutzt.
1993
Am 1. Januar 1993 wurde Wellaune eingemeindet.
2000er Jahre
2004
In der Kaserne wurde 2004 der Film NVA von Leander Haußmann und 2011 der Film Der Turm gedreht.
Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) — 11 historische Einträge, chronologisch sortiert