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// STADTGESCHICHTE
📜 Chronik Bitburg
12 historische Einträge, chronologisch geordnet
1200er Jahre
1239
Ein wichtiges Ereignis in Bitburgs Geschichte war der 1239 geschlossene Trier-Luxemburger Vertrag zwischen dem Trierer Erzbischof Theoderich II. und der Gräfin Ermesindis von Luxemburg.
1262
Heinrich der Blonde, der Sohn von Ermesindis, verlieh Bitburg im Jahre 1262 die Stadtrechte: ›Im Namen der Heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit.
1400er Jahre
1443
fiel das Herzogtum Luxemburg mit Bitburg an das Haus Burgund. Durch die burgundische Erbschaft fiel Bitburg an die Habsburger und gehörte von 1506 bis 1714 (Ende des Spanischen Erbfolgekrieges) zu den spanischen Niederlanden und ab 1714 zu den österreichischen Niederlanden.
1500er Jahre
1506
Durch die burgundische Erbschaft fiel Bitburg an die Habsburger und gehörte von 1506 bis 1714 (Ende des Spanischen Erbfolgekrieges) zu den spanischen Niederlanden und ab 1714 zu den österreichischen Niederlanden.
1600er Jahre
1676
Bitburg wurde 1676 im Holländischen Krieg zum ersten Mal erobert (von den Franzosen), seine Stadtmauern wurden zerstört.
1800er Jahre
1805
wurde bei Bitburg ein etwa 1,5 Tonnen schwerer Meteorit gefunden. Er zählt zur Klasse IAB der Eisenmeteoriten. Erst nach zwölf Jahren, nachdem sein Material bereits für Schmiedearbeiten verwendet wurde, erkannte man ihn als Meteoriten und sicherte Reste des Eisens, die zur Schmelze nicht geeignet waren. Es ist daher heute kaum noch ursprüngliches Material erhalten.
1900er Jahre
1944
Am 24. Dezember 1944, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde Bitburg durch Luftangriffe zu 85 Prozent zerstört und von den Amerikanern offiziell zur „toten Stadt“ erklärt.
1945
Die Luxemburger Armee stationierte von 1945 bis 1955 eine Garnison in einer in den 1930er Jahren für die Wehrmacht gebauten Kaserne, die dann bis 1984 von der französischen Armee genutzt wurde.
1969
Am 7. Juni 1969 wurden im Rahmen der Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz die bis dahin selbständigen Gemeinden Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch und Stahl nach Bitburg eingemeindet.
1985
geriet Bitburg für einige Tage in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, als US-Präsident Ronald Reagan und Bundeskanzler Helmut Kohl zu Gast waren und die Kriegsgräberstätte Bitburg-Kolmeshöhe besuchten. Hier liegen neben rund 2.000 Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges auch Mitglieder der Waffen-SS begraben (Bitburg-Kontroverse).
1994
Nach dem Zweiten Golfkrieg wurde zunächst die 525th Tactical Fighter Squadron („Bulldogs“) aufgelöst, die 53rd Tactical Fighter Squadron („Tigers“) 1994 auf den nahe gelegenen Stützpunkt Spangdahlem verlegt, dann die 22nd TFS „Stingers“ aufgelöst und schließlich am 30. September 1994 der NATO-Flugplatz Bitburg mit seinem 36th TFW ganz stillgelegt.
2000er Jahre
2017
Die Übergabe erfolgte schließlich im November 2017, eine Debatte über die Konversion des Geländes begann.
Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) — 12 historische Einträge, chronologisch sortiert
Chronik für Bitburg: 12 Ereignisse aus 1 Wikipedia-Artikel, zusammengestellt von mycityportal.de · Stand 13.10.2026 · Zusammenstellung © Ernst Gierer · Textinhalte Wikipedia (CC BY-SA 4.0)