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// STADTGESCHICHTE
📜 Chronik Golßen, Stadt
Vollständige historische Zeitlinie — von den Anfängen bis heute
1200er Jahre
1276
befand sich ein Rittergut Golssen im Besitz der Burggrafen aus dem Haus Wettin. Es bildete sich mitfolgend eine Herrschaft Golßen heraus. 1346 findet sich als Besitzer des Gutes ein Heinrich de Damis. 1372 verpfändete Kaiser Karl IV. die „Veste Golssin“ an die Herren von Querfurt. 1395 wird der Markgraf Wilhelm „der Einäugige“ von Meißen, 1402 Wichard von Rochan und ab 1418 Caspar und Paul von Knobelsdorff als Eigentümer erwähnt.
1600er Jahre
1647
Etwa 1647 erlangte die Familie von Bredow den teilweisen Besitz am Gut Golssen und hielt diesen bis 1718. 1718 wurde dieser Besitz der Familie an den preußischen Kammerrat Johann-Peter von Koehler verkauft, über den das Gut 1721 an seinen Schwiegersohn Johann Just Vieth (später als Vieth von Golssen(au) geadelt, vgl.
1800er Jahre
1816
1947 Landkreis Luckau (Provinz Brandenburg, Preußen).
1900er Jahre
1944
Letzter Eigentümer bis zum Sommer 1944 war Friedrich Fürst zu Solms-Baruth (1886–1951). Nach 1945 wurde das Gut im Zuge der Bodenreform enteignet, eigentlich formell schon durch das NS-Regime.
1945
Mitte des 18. Jahrhunderts verkaufte ein Nachfahr das Gut an die Familie von Kleist, die durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff das prächtige Barockschloss Zützen errichten ließ, das im Mai 1945 – vermutlich infolge von Brandstiftung – bis auf die Grundmauern niederbrannte.
1947
1952 Landkreis Luckau (Land Brandenburg).
1952
1990 Kreis Luckau (Bezirk Cottbus).
1990
1993 Kreis Luckau (Land Brandenburg).
1998
Mahlsdorf wurde am 1. Mai 1998 eingemeindet.
2000er Jahre
2002
Am 31. Dezember 2002 wurde der heutige Ortsteil Zützen eingegliedert.
Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) — 10 historische Einträge, chronologisch sortiert