Lehesten, Stadt
Lehesten ist eine Berg- und Schieferstadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen. Die Stadt gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Schiefergebirge, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Probstzella hat. Lehesten hat ein geschlossenes Stadtbild. Die Häuser sind mit Schiefer verkleidet und gedeckt.
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Wirtschaftliche Grundlage der Stadt war der ab Ende des 15. Jahrhunderts belegte Schieferabbau. Es existierten zwei große Schieferbrüche, der dem Herzogtum gehörende Herrschaftsbruch und der nach seinem Besitzer genannte Oertelsbruch. Die herzoglichen Schieferbrüche wurden Ende 1918 vom Freistaat Sachsen-Meiningen übernommen, bis sie 1920 in den Besitz des Landes Thüringen übergingen. Die Gewinnung wurde 1999 eingestellt. Die Lehestener Tagebaue gelten als die umfangreichsten des europäischen Festlandes und sind als Technisches Denkmal Historischer Schieferbergbau zugänglich. In den Anfangsjahren der deutschen Teilung gab es die Besonderheit, dass in den Schiefergruben des Lehestener Reviers zeitweise auch bis etwa 300 Arbeiter aus den benachbarten Orten in Oberfranken beschäftigt waren, die überwiegend in D-Mark entlohnt wurden. Für den Berufsverkehr gab es eine Zeit lang eine Busverbindung über einen nahegelegenen Grenzübergang in der Nähe des Anwesens Ziegelhütte. Nach der weiteren Verschärfung des Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze im Zusammenhang mit dem Bau der Berliner Mauer bot man den zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen 72 Beschäftigten eine Weiterbeschäftigung a
Quelle: Wikipedia CC BY-SA 4.0
🗺️ Lage von Lehesten, Stadt
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