Bad Neuenahr-Ahrweiler, Stadt
Bad Neuenahr-Ahrweiler ist eine verbandsfreie Stadt und Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Ahrweiler im nördlichen Rheinland-Pfalz. Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ein staatlich anerkanntes Heilbad und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen. Die Stadt entstand 1969 durch Zusammenschluss der beiden Nachbarstädte Ahrweiler und Bad Neuenahr sowie der vier Gemeinden Gimmigen, Heimersheim, Kirchdaun und Lohrsdorf der Verbandsgemeinde Bad Neuenahr. 1974 wurde die damalige Ortsgemeinde Ramersbach als südlichster Stadtteil eingemeindet.
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Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ein Kurort mit kohlensäurehaltigen Natronthermen an der Apollinarisquelle, erheblich geprägt vom Weinbau und mit 284 Hektar bestockter Rebfläche größte Weinbaugemeinde der Ahr. Es werden hauptsächlich Rotweinreben angepflanzt. Des Weiteren steuern Industriebetriebe wie die Ahrtal-Werke, Apollinaris (Coca-Cola), ZF Sachs (ehemals Boge) und J. M. Schmitt ihren Teil zur wirtschaftlichen Stabilität des Ortes bei. Daneben war die Bundeswehr mit der Abteilung V des Heeresamtes, später Materialamt des Heeres bzw. Logistikzentrum des Heeres, in der „Ahrtal-Kaserne“ bis Ende des Jahres 2012 einer der großen Arbeitgeber. Das Kasernengelände wurde von der Sprengnetter-Gruppe (Immobilienbewertung GmbH) gekauft und soll als Firmensitz und Akademie ausgebaut werden. Von 1983 bis 1996 wurde zudem die ehemalige Kurklinik Ahrblick als Sitz des Amtes für Nachrichtenwesen der Bundeswehr verwendet, welches danach nach Grafschaft verlegt wurde. Das Deutsche Rote Kreuz betreibt ein Fachkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychotherapie. Der Tourismus ist für die Mittelstadt ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig. Im Jahr 2015 wurden knapp 237.000 Gäste in rund 200 Beherbe
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