Peine, Stadt
Peine (niederdeutsch Paane; frühneuhochdeutsch Peina; lateinisch Poynum, Castrum Bognum, Boyanum Castrum) ist eine Stadt und selbständige Gemeinde in Niedersachsen. Die um 1220 gegründete Stadt hat 51.005 Einwohner (Stand 31. Dezember 2025). Sie ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre Stahlindustrie. Noch heute ist Peiner oder Peiner Träger in der Bauwirtschaft ein Synonym für breitflanschige Stahlträger.
Quelle: Wikipedia
📊 Bevölkerungsstatistik (Zensus 2022)
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🏭 Wirtschaft & Unternehmen
Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts begann ein großer Wandel der bis dahin vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Stadt Peine zum Industriestandort. Bereits 1844 wurde die Bahnlinie Hannover–Peine–Braunschweig fertiggestellt, denn man erhoffte sich durch den Bahnanschluss wirtschaftlichen Aufschwung. Nachdem 1855 ein Eisenerzlager in Groß Bülten bei Ilsede entdeckt wurde, kam die Gründung der Ilseder Hütte 1858, einer Eisenhütte, hinzu. Dieser Roheisenlieferant stellte eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung Peines dar. In enger Zusammenarbeit wurde 1872 die Aktiengesellschaft Peiner Walzwerk gegründet. Das neu gebaute Walzwerk nahm bereits 1873 den Betrieb auf, hatte jedoch die ersten Jahre unter der beginnenden Wirtschaftskrise zu leiden. Um die Zukunft der Eisenindustrie zu sichern, betrieb Gerhard Lucas Meyer 1880 den Zusammenschluss von Hütte und Walzwerk. Ziel war der Aufbau eines Thomas-Stahlwerks zur Veredelung des phosphorreichen Ilseder Eisens. Durch das Thomas-Verfahren veredeltes Ilseder Eisen wurde als Peiner Stahl überall konkurrenzfähig. Peine nahm infolgedessen einen rasenden Aufschwung, und bis 1891 wurden zwei weitere Walzwerke eröffnet. Durch das
Quelle: Wikipedia CC BY-SA 4.0
🗺️ Lage von Peine, Stadt
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