Lauchhammer, Stadt
Lauchhammer (niedersorbisch Łuchow) ist eine Stadt im Süden Brandenburgs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Sie entstand 1950 als Großgemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bockwitz, Lauchhammer, Mückenberg und Dolsthaida. Sowohl die Stadt selbst als auch die nähere Umgebung sind durch langjährige Bergbau- und Industrietätigkeit geprägt. Bereits 1725 wurde ein Raseneisenwerk auf Holzkohle- und Torfbasis an den Lauchteichen gebaut; dieser Hammer im Lauch gab der Stadt ihren heutigen Namen.
Quelle: Wikipedia
📊 Bevölkerungsstatistik (Zensus 2022)
🏛️ Top-Sehenswürdigkeiten
- ▸Kunstgussmuseum Lauchhammer
- ▸Biotürme Lauchhammer
- ▸Christus-König-Kirche (Lauchhammer)
- ▸Schlosskirche Lauchhammer-West
🏭 Wirtschaft & Unternehmen
Da die gesamte Wirtschaft und Infrastruktur der Stadt an den Braunkohlenabbau in der Lausitz gekoppelt war, hat sich die wirtschaftliche Gesamtsituation der Stadt seit 1989 beträchtlich verschlechtert. Durch die Schließung der Tagebaue, Braunkohlefabriken und der Kokerei verloren mehr als 15.000 Menschen ihren Arbeitsplatz. Lauchhammer hat dadurch seit Jahren eine der höchsten Arbeitslosenquoten der Region. Erst durch die Ansiedlung neuer Unternehmen konnte diese Entwicklung zum Teil gestoppt werden. Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert. Zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt zählen: * 3 A Kunstguß Lauchhammer GmbH (Glocken- und Kunstgießerei) * Takraf GmbH, Tagebaugeräte- und Fördertechnik-Anlagenbauer
Quelle: Wikipedia CC BY-SA 4.0
🗺️ Lage von Lauchhammer, Stadt
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